Der Kampf des Negers und der Hunde

Koltes

 
 
 


Schauspieler:  Sylvana Schneider, Moritz Kienemann, Rouven Stöhr, Max Thommes 
Regie:  Gordon Kämmerer 
Bühne:  Lena Schmid
Kostüme:  Jana Wassong 
Dramaturgie:  Gerhild Steinbuch 

 

 
 


Eine Baustelle im Nirgendwo: Hier wird ein Mann getötet, ein Andrer, Fremder – Alboury – kommt und fordert die Herausgabe des Leichnams. Aber der Chef der Baustelle, Horn, will eigentlich nur weg, will eine glatte Welt, in die Cal, der Mörder, hineinschlägt. Wo Horn versucht, sich den Fremden durch besänftigende Worte vom Leibe zu halten, packt Cal zu und macht auch vor Léone nicht halt, die Horn Schnuck nennt und doch etwas anderes sucht als ihn: das Fremde, das sie in Alboury zu finden meint. Jeder zäunt sich ein Stück Welt ab, zu dem der andere nur dann Zutritt findet, wenn er sich nach willkürlichen Regeln verhält. Aber wo keiner reinkommt, kommt auch keiner raus, und die Angst gibt nur einen Weg frei woanders hin: den durch den Andren, auch wenn der sich wehrt.